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Objekt des Monats: „Der Beschwerdebrief des Erzbischofs von Köln an die Stadt Soest im Jahr 1441“

3. Mai um 15:30 – circa 16:00

Mit Datum vom 26. August 1441 wurde eine 4,70 Meter lange Papierrolle von Zons am Rhein, einer wichtigen Zwischenstation für Reisen Dietrichs von Moers (1414 – 1463) nach Westfalen, nach Soest geschickt. Auf der Rolle, die noch heute im Stadtarchiv Soest aufbewahrt wird, befinden sich zwei Texte. Sie wurden von der Kanzlei des Erzbischofs aufgesetzt und geschrieben und dienten der Vorbereitung einer wichtigen Schiedskonferenz, die am 27. November 1441 im kurkölnischen Attendorn beginnen sollte. Dort wollte man den Konflikt zwischen der Landesstadt und ihrem Stadtherrn, der schon einige Jahre andauerte, beilegen. Als Schiedsgericht s­ollten fünf Mitglieder des Kölner Domkapitels sowie je 20 Mitglieder aus der ­Ritterschaft und den Städten des rheinischen Teils des Stifts Köln und je 20 aus dem Marschallamt von Westfalen, der Grafschaft Arnsberg und dem Amt Waldenburg fungieren…

Vorstandsmitglied Joachim Grade wird den „Beschwerdebrief“ des Erzbischofs erläutern. Er hat den Text ins Hochdeutsche übertragen und wird die soeben erschienene Buchedition vorstellen: ein sehr aufschlussreicher (und aus heutiger Sicht oft amüsanter) mittelalterlicher Text.

Burghofmuseum

Burghofstraße 22
Soest, Deutschland
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