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Lesung „Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen“

27. April um 19:30 – circa 21:00

Die zwanziger Jahre der Weimarer Republik sind ein spannendes, aufregendes Jahrzehnt, Aufbruchszeit, nicht nur Vorgeschichte der NS-Diktatur ab 1933. In vielen Dingen ist uns die Geschichte Weimars näher als wir annehmen, wenn man beispielsweise Spaltungstendenzen in der Gesellschaft betrachtet. Jähner liefert einen spannenden Überblick über die energiegeladene Alltags-, Mentalitäts-, Kultur-, Politik- und Wirtschaftsgeschichte dieser Zeit: v. a. extreme Geldverluste in Inflationszeiten und Depression, neue Bau- und Wohnideen, neue Büroarbeitsplätze („Schicksale hinter Schreibmaschinen“), Herausforderungen durch den Autoverkehr, Charleston-Tanz und Vergnügungspaläste, Kinoerlebnisse im Tonfilm, moderne Frisuren, neue Frauenbilder.

Referent: Prof. Dr. Harald Jähner [bis 2015 Feuilletonchef der „Berliner Zeitung“ und seit 2011 Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin]

Museum Wilhelm Morgner

Thomästraße 1
Soest, Vereinigte Staaten
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